Tai Chi

Die geläufigste Verwendung für das chinesische Tajiquan ist die Umschrift Tai Chi. In China sagt man: „Tai Chi kann von jedermann ausgeübt werden, männlich oder weiblich, jung oder alt, stark oder schwach, intelligent oder langsam, gesund oder krank.“

Die Bewegungskunst des Tai Chi stärkt die Lebensenergie und harmonisiert die Körperkräfte. Die wohltuende und vitalisierende Wirkung von Tai Chi ergibt sich unter anderem auch aufgrund der fliessenden und runden Bewegungen, ohne die Gelenke übermässig zu strapazieren, und des meditativen Aspektes des Tai Chi durch gleichmässigen Bewegungsfluss; gleichzeitig werden Muskulatur und Körperstruktur gepflegt.

Erst vor etwa 150 Jahren wurde Tai Chi als Bewegungskunst dem chinesischen Publikum in Peking durch öffentlich zugänglichen Unterricht des Tai Chi-Meisters Yang Lu-Chan (Yang-Stil) vorgestellt. Zuvor wurde dieses Wissen über Jahrhunderte weitergegeben und gehütet. Die Begeisterung für Tai Chi nimmt täglich im Westen zu. Dieser Zuwachs beruht darauf, dass Tai Chi nützlich zur Reduzierung von Stress und Überwindung von Krankheiten ist, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigert. Die Kraft im Tai Chi heilt, verjüngt, erzeugt Entschlossenheit, Beharrlichkeit und Ausdauer. Tai Chi folgt dem Wahlspruch „Weder zuviel noch zu wenig tun“.

Chi Praktizierende üben meistens eine Tai Chi-Form, die sie regelmässig in Gruppen üben. Im Westen hat sich wie in China, der Yang-Stil weit verbreitet. Die ruhigen Bewegungen fördern und fordern eine gleichmäßige Atmung und ein klares, auf die Bewegungsabläufe gerichtetes Bewusstsein im Hier und Jetzt. Es ist nicht relevant, wie viele verschiedene Formen Sie kennen, sondern dass Sie eine Form kontinuierlich üben, und so Ihr Wohlbefinden erhalten und stärken. Das ist nur durch ständiges Üben Ihrer Form möglich.



Alter Ort Tag Zeit Übungsleiter
ab 16 Jahre

Max-Traeger-Schule,

Pausenhalle

Do 18:30-20:00 h Jürgen Maas